FRIEDEN:JETZT!

Zeichen setzen für Demokratie, Frieden und Menschlichkeit. Mit Abendvorstellung von Konstantin Wecker.

Seit Ende des 2. Weltkrieges gingen keine größeren Erschütterungen durch Europa als in den vergangenen Jahren. Fremdenhass und Populismus brechen sich Bahn und werden öffentlich proklamiert. Einschlägige Politik hält weltweit in Parlamenten Einzug. Global verursachen Kriege und Naturkatastrophen so viel Leid, Hunger und Flüchtlingsbewegungen wie nie zuvor.

Deshalb ist es an der Zeit, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für Demokratie, Frieden und Menschlichkeit. Unter dem Titel „FRIEDEN:JETZT!“ lädt die Böblinger Waldorfschule am Wochenende vom 20. und 21.März 2020 alle Interessierten in die Böblinger Kongresshalle ein. Am Samstag, 21. März, zeigen dort zahlreiche Institutionen, Start-Ups und Initiativen, wie sie zu mehr Gerechtigkeit in der Welt beitragen. Prominente Redner wie ARD-Journalistin Karin Leukefeld, Human Connection-Gründer Dennis Hack oder Autor, Publizist und ehemaliger Bundestagsabgeordneter Frederic Todenhöfer klären über die meist sehr differenzierten Zusammenhänge und Wirkweisen unseres Handelns im globalen Kontext auf und geben Impulse, wie wir einen Teil zum besseren Miteinander beitragen können. Des weiteren sind thematische Bilderausstellungen geplant. Schulen sind eingeladen, sich an einem Song-Contest für Frieden zu beteiligen. Die besten Songwriter treten bei FRIEDEN:JETZT! live auf.

Die Waldorfschule Böblingen wird sich des Themas Frieden bereits im Frühjahr 2020 im Rahmen ihrer Projekttage annehmen und ihre Arbeiten bei FRIEDEN:JETZT! präsentieren. Zudem sind Kooperationen mit den anderen Schulen im Landkreis in Arbeit, die mit ihrer Stimme zum Handeln animieren möchten.

Zum Abschluss gibt Konstantin Wecker als Botschafter für Frieden am Abend ein Konzert in der Kongresshalle.

FRIEDEN:JETZT! möchte die Besucher aufrütteln und gleichzeitig mit Informationen versorgen. Ein besseres Verständnis für die unheimlich vielseitigen und komplizierten Zusammenhänge schaffen, die für die globalen Probleme und den populistischen Vormarsch verantwortlich sind. Aufzeigen, wo unsere Verantwortlichkeiten liegen und was wir besser machen können. Im Großen und - für jeden persönlich - im Kleinen. Nicht in einer Tonalität des erhobenen Zeigefingers, sondern durch Betonung der Chance, im gesellschaftlichen Schulterschluss die große Herausforderung, Frieden, Demokratie und Menschlichkeit zu bewahren, gemeinsam anzugehen.

Der Eintritt zu „FRIEDEN:JETZT!“ Ist frei, Tickets für Konstantin Wecker sind ab sofort erhältlich.