Einer flog über das Kuckucksnest

Das Leben verläuft nicht immer so wie man es sich wünscht. Das muss der aufgeweckte Randle P. McMurphy schmerzhaft erfahren, als er es für eine pfiffige Idee hält, seiner Haftstrafe mittels Einweisung in die geschlossene Psychiatrie zu entgehen. Dort trifft McMurphy auf unwürdige Therapiemethoden und die unerbittliche, manipulative Schwester Ratchel. Sehr schnell bekommt er die physisch und psychisch manipulativen Mechanismen von Überwachung und Strafe zu spüren. Doch McMurphy denkt gar nicht erst daran, sich irgendwelchen Verhaltensregeln zu beugen, geschweige denn sich ruhig stellen zu lassen. Ganz im Gegenteil, er ernennt sich kurzerhand zum „Oberirren“ und schafft es mit Witz und Charme seine „Mitpsychopathen“ zum Widerstand gegen den menschenunwürdigen Anstaltstrott zu bewegen. Und so werden die therapeutischen Gruppensitzungen zum Machtkampf zwischen Patienten und Therapeuten...
„Einer flog über das Kuckucksnest“ – 1963 am Broadway in New York uraufgeführt – basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey. Er thematisiert auf eindringliche Art und Weise das Verhältnis der Gesellschaft zu Außenseitern, Ausrangierten und Träumern. Das vermeintlich humanistische Anliegen, so genannte „Verrückte“ zu gesellschaftlichem Wohlverhalten zu konditionieren, entlarvt sich dabei als perfides Machtspiel.

Unten finden Sie den Zeitungsartikel über das Theaterstück.

Der Zeitungsartikel am 22.12. in der Kreiszeitung

Zurück