Herbsbasar

Am 19. November fand wieder der alljährliche Basar der Freien Waldorfschule Böblingen statt.

Bei strahlender Novembersonne war er wieder ein Magnet. Wenn Engel feiern… :-).

Parkplätze sind bei dem Andrang heiß begehrt, seit Jahren organisiert die Schule einen Shuttle-Service, damit auch wirklich alle ohne Stress in den Genuss dieses wunderbaren Marktes kommen.

Was könnte man Schöneres an einem solchen Herbsttag unternehmen, als sich an der zauberhaft im Wald gelegenen Schule von Stand zu Stand treiben zu lassen? Alle paar Meter trifft man einen Bekannten, eine Freundin, hier ein Schwatz, da ein Schwatz.

Wer auf der Suche nach Geschenken ist, wird hier sicher fündig, von Puppen, Holzarbeiten, selbstgemachtem Kräutersalz oder Chili Pulver bis zu Himbeeressig, von Bio Tee aus dem Schulgarten und Honigkerzen bis zu filigranen, farbigen Papiersternen, die an der Fensterscheibe gegen die Sonne leuchten, schlägt dem Auge eine vielfältiges Angebot entgegen. Ist ein gefilzter Engel gefällig, ein spannendes anthroposophisches Buch oder möchten Sie im Literaturantiquariat stöbern?

Die Qual der Wahl bietet jedes Mal das vielfältige, lukullische Angebot. möchten Sie eine Linsensuppe vom offenen Feuer oder doch einen authentischen Borschtsch im Odessa-Zimmer mit russischen Salaten? Die Torten und Kuchen im traditionellen Café Bohne sind eine Klasse für sich, Crêpes, Waffeln dürfen nicht fehlen, alles frisch und selbst zubereitet.

Selbstverständlich kann man sich auch überall über das pädagogische Konzept der Waldorfschule informieren. Dazu gibt es sogar ein eigenes Zimmer, in dem ständig eine Lehrkraft zum Gespräch bereitsteht. Eine Woche nach dem Basar ist ja immer der Infotag, an dem sich Lehrer und Lehrerinnen präsentieren, oft auch durch beeindruckende Leistungen ihrer Klassen.

Bei mir war allerdings die Entscheidung für diese Schule damals schon beim Basar gefallen: Diese wunderbare Atmosphäre und Freundlichkeit allüberall zu spüren, eine bessere Werbung lässt sich sowieso nicht denken, als den Geist dieser Waldorfschule selbst zu erleben.

Auf dem Nachhauseweg nehme ich noch eine Tüte lecker gebrannter Mandeln mit und freue mich schon auf nächstes Jahr!

Der Waldorfbasar ist ein klares Muss im Kalender!

 

Wolfram Kunz

 

Herbsbasar
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