Dr. Matthias Fechner, Nachwuchsgruppenleiter, DFG-Forschungsgruppe 2603, Fachbereich II, Universität Trier

Prolog: Wissenschaft und Praxis

„Ja, sollte man sich als Erzieher nicht lieber auf den Standpunkt der gesunden Menschenempfindung stellen, statt sich von einer abstrakten Wissenschaft her diktieren lassen zu müssen, was für die Entwicklung des werdenden Kindes nötig ist? Und Sie haben recht mit einem solchen Einwand. … Aber man kann auch nicht aus dem bloßen unentwickelten Menschenverstand und Menschenempfinden heraus wirklich ein Erziehungskünstler werden. Man braucht etwas, was einem Gesichtspunkte gibt.“
Rudolf Steiner, Aus welchem Geiste kann sich eine Erziehungskunst der Gegenwart entwickeln? Stuttgart, 31. August 1919 (nachmittags), GA 297, S. 45

Das zu dem Vortrag begleitende Manuskript sowie einen FAZ Artikel über „Demenz des kollektiven Gedächtnisses“ können Sie unten runterladen.